Selbstbewusstsein durch Selbstverteidigung

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Selbstverteidigung bedeutet, sich in einem wirklichen und nicht wünschenswertem Notfall effektiv verteidigen zu können.
Die Bedeutung des Ernstes in einem Nahkampf ist vielen nicht klar und sollte in jeder Kampfkunst trainiert so wie besprochen werden.
Auf dem SV-Lehrgang in Bebra unter Leitung vom 1. Vorsitzenden und zugleich Trainer Jürgen Wacker wurden sehr intensiv verschiedene Nahkampfsituationen erklärt und die Bedeutung der schnellen und entschiedenen Reaktion verdeutlicht. Ebenso stand für die Oberstufe, unter Leitung von Walter Rechel, das Thema Bunkai von Katas und deren Sinnhaftigkeit für SV Situationen im Vordergrund.
Gerade die Kinder sollten lernen, sich entschieden, aber verhältnismäßig wehren zu können. Es liegt am Trainer, die richtigen Techniken zu lehren, damit die Kinder oder überhaupt Anfänger in der Kampfkunst nicht erst überlegen müssen, welche Technik sie anwenden „dürfen“. Diese Differenzierung durch jahrelange Erfahrung macht den Sensei unteranderem aus.
Den Nahkampf in jedem Training zu simulieren, sollte eine Pflicht sein. Distanzgefühl, Umsetzung von Techniken und „sich trauen“, auch mal im Training entweder ein bisschen einstecken zu können bzw. etwas mehr Körperkontakt zu haben, sind wichtige Grundlagen für die effektive Selbstverteidigung.
Lernen wir, unseren Körper richtig einzusetzen, uns sicherer und selbstbewusster zu fühlen und auch zu sein.
Natürlich steht auch der Spaß am Training mit Gleichgesinnten mit im Vordergrund.
Vielleicht schaffen wir es, eine Kooperation mit anderen Karatevereinen zu pflegen, denn jeder Trainer hat andere Erfahrungen und somit würden wir noch mehr zum Nachdenken angeregt und das Training vielfältiger gestaltet werden.

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